Gesellschaft bürgerlichen Rechts

Medienrecht

Die Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) ist eine Personengesellschaft mit  mindestens zwei Gesellschaftern. Gem. § 705 BGB verpflichten sich die Gesellschafter innerhalb eines Gesellschaftsvertrags die Erreichung eines gemeinsamen Zwecks zu fördern, insbesondere die vereinbarten Beiträge zu leisten. Der Gesellschaftsvertrag ist grundsätzlich nicht formbedürftig und kann somit auch mündlich geschlossen werden. Der BGH hat der GbR im Jahr 2001 Teilrechtsfähigkeit zuerkannt, womit sie nun auch Teil eines Prozesses sein kann. Im Außenverhältnis haften die einzelnen Gesellschafter zunächst für alle Schulden mit ihrem Privatvermögen (sog. Gesamtschuldnerschaft), im Innerverhältnis könne sie das Geld jedoch von den anderen Gesellschaftern zurück verlangen.

 

 

Ähnliche Begriffe zu Gesellschaft bürgerlichen Rechts

Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Gesellschaftsrecht

  

Zum Glossar