Hackescher Markt

Fachanwalt für Informationstechnologierecht (IT-Recht)

Der Hackesche Markt ist ein beliebter Anlaufpunkt für Touristen und Berliner gleichermaßen. Man trifft sich hier, um gemütlich zu flanieren, die zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten für einen Shoppingbummel  zu nutzen oder einfach nur, um die ausgefallenen gastronomischen Angebote rund um die Hackeschen Höfe zu erleben. Insbesondere als Ausgangspunkt für das Berliner Nachtleben ist der Platz, an dem Oranienburger Straße und Rosenthaler Straße zusammenlaufen, weltberühmt.

Schlendert man heute über den Markt, kann man es kaum glauben, dass dieses Gebiet früher Sumpfland und Festungsgraben war. Erst nach Abriss des Festungsgrabens ließ der Berliner Stadtkommandant Graf Hans Christoph Friedrich II. von Hacke den Markt anlegen. Obwohl der Platz schnell unter dem Namen Hackescher Markt bekannt wurde, erfolgte die offizielle Umbenennung erst am 23. Juli 1840.

Bevor ein Teil der umliegenden Bauwerke im Laufe des zweiten Weltkrieges zerstört wurden, befand sich die Berliner Börse unweit des Hackeschen Marktes, nach der auch der S-Bahnhof benannt wurde. Nach dem Wiederaufbau Berlins verlor der Platz zunächst an Bedeutung, zumal das nahe gelegene, wiederaufgebaute Stadtzentrum um den Alexanderplatz den neuen Verkehrsknotenpunkt Ost-Berlins darstellte. Nach der Wiedervereinigung Berlins und einer jahrelangen Sanierungsphase der Altbauten um den Hackeschen Markt wurde der Platz als Fußgängerbereich neu gestaltet. Heute ist der Platz insbesondere für seine gastronomischen Einrichtungen bekannt.

Die pulsierende Umgebung des Hackeschen Marktes ist gespickt mit zahlreichen kulturellen Angeboten. So laden u. a. die Hackeschen Höfe, der Lustgarten mit dem Berliner Dom, der Monbijoupark, die Museumsinsel, der Alexanderplatz sowie die Neue Synagoge in der Oranienburger Straße dazu ein, die vielen kulturellen Facetten der Hauptstadt zu erkunden.

 
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